Mit Sicherheit entspannter wohnen

Wie Ihr Haus angenehm warm bleibt, möglichst wenig Nebenkosten verursacht und Ihnen bei körperlichen Einschränkungen das Leben einfacher macht, haben Sie auf den vorangehenden Seiten erfahren. Doch noch etwas kann bei einer Modernisierung verbessert werden: Ihre Sicherheit. Sprechen Sie daher Ihren Architekten, Bauplaner bzw. Ihre ausführenden Handwerksbetriebe explizit auf die Themen "Einbruchschutz" und "Brandschutz" an.

  

Einbruchschutz

Sobald Sie Ihre Fenster und Ihre Haustür auswechseln, können Sie sich aktiv gegen Einbrüche schützen. Entscheiden Sie sich am besten für eine einbruchhemmende Haustür inklusive eines VdS-geprüften Schließzylinders mit Sicherungskarte und im Erdgeschoss für einbruchhemmende Fenster mit Pilzkopfbeschlägen. Vergessen Sie auch die Kellerfenster, Balkontüren und Lichtschächte nicht, denn sie sind für Einbrecher ebenfalls beliebte Zugangswege.
Der ergänzende Einbau einer Alarmanlage kann für zusätzliche Sicherheit sorgen.

Im Rahmen des Förderprogramms „Altersgerecht umbauen“ fördert die KfW-Bank übrigens auch Investitionen in Einbruchschutz.

Ihr idealer Ansprechpartner

Weiterführende Informationen zum Einbruchsschutz bietet auch die Polizei Bremen auf ihrer Website.

Brandschutz

Bei älteren Häusern wurden meistens nur wenige Vorkehrungen zur Brandprävention getroffen und häufig Baumaterialien verwendet, die das Ausbreiten eines Feuers beschleunigen. Gerade Fachwerkhäuser und Altbauten in Innenstädten sind besonders brandanfällig. Nicht nur viele tragende Elemente, wie Holzbalken, sind bei diesen Häusern aus Holz, sondern auch die Treppenhäuser, die im Brandfall eigentlich als Fluchtwege dienen sollen.

Für Altbauten gibt es keine einheitlichen gesetzlichen Regelungen zum Brandschutz, denn diese unterliegen in der Regel dem baurechtlichen Bestandsschutz. Dies bedeutet, dass ein Gebäude grundsätzlich nur den gesetzlichen Vorschriften unterliegt, die zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Baus galten. Nachträgliche staatliche Anforderungen – auch im Bereich des Brandschutzes – müssen demnach nicht immer umgesetzt werden. Der Bestandsschutz verfällt allerdings bei umfassenden Umbauten, Renovierungen und Umnutzung des Gebäudes.

Dennoch sollten Sie Modernisierungen und Sanierungen dazu nutzen, sich gegen Brände bestmöglich abzusichern. Um das Brandrisiko zu reduzieren, könne Sie folgende Maßnahmen umsetzen:

  • Behandeln oder ersetzen Sie brennbare Baustoffe.
  • Erhöhen Sie die Feuerwiderstandsklasse der Materialien nach DIN 4102 (Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen).
  • Schaffen Sie einen zweiten Rettungsweg und eine Feuerwehrfläche.
  • Unterteilen Sie das Gebäude in Brandabschnitte und schotten Sie einzelne Wohnbereiche durch Brandschutzwände und Brandschutzdecken voneinander ab.
  • Installieren Sie Rauchmelder und Feuerlöscher bzw. Brandbekämpfungsanlagen.
  • Modernisieren Sie die Hauselektronik und Heizanlagen.

Ihr idealer Ansprechpartner

Weiterführende Informationen zum Einbruchsschutz erhalten Sie bei der Feuerwehr Bremen.

Feuerwehr Bremen
Am Wandrahm 24
28195 Bremen
Telefon 0421 3030 0
Email: E-Mail-Adresse